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Public Relations: zwischen zwei Welten.



„Willst du, dass man Gutes von dir sagt, dann sage es nicht selbst.“ - Pascal Blaise


Public Relations (=PR) bezeichnen das Bestreben nach einer möglichst vorteilhaften Außendarstellung. PR ist nahe am Marketing, aber keine klassische Werbung. Es geht nicht darum, ein Produkt gezielt mit eigenen Ressourcen zu vermarkten, sondern um die Nutzung von externen Möglichkeiten, um positiv wahrgenommen zu werden. Das Ziel ist ein positives Unternehmensimage bei der Zielgruppe. Dabei wird nicht, wie beim Marketing, die Zielgruppe direkt angesprochen, sondern indirekt über z.B. Journalisten. Die Presse soll Gutes über das Unternehmen sagen, damit potenzielle Kunden Vertrauen in die Marke aufbauen. Wenn externe Stellen positiv über ein Unternehmen sprechen, dann hat es keinen klassischen „Werbecharakter“ und wirkt daher für die Konsumenten glaubwürdiger. Journalisten, Blogger und Magazine können dann als Multiplikatoren wirken, woraus sich neue Ziel-/Interessensgruppen bilden können.


In der Öffentlichkeitsarbeit geht es nicht nur darum, eine Pressemitteilung zu veröffentlichen und das Thema ist erledigt. Wenn ein Unternehmen mithilfe von PR seine Außendarstellung verbessern möchte, dann ist das eine langfristige und strategische Entscheidung. Es ist ein langfristiger Prozess, um eine öffentliche Akzeptanz der Marke und Vertrauen der Konsumenten zu erreichen. Das Ansehen des Unternehmens soll durch PR Maßnahmen langfristig positiv beeinflusst werden.


Um Public Relations zu nutzen, hat man verschiedene Instrumente zur Verfügung. Man kann z.B. Veranstaltungen und Events durchführen, wie z.B. Unternehmensjubiläen, um Aufmerksamkeit auf das Unternehmen ohne Werbedruck zu lenken. Man kann gezielt, Journalisten dazu einladen, die darüber berichten. Idealerweise besteht bereits ein Presseverteiler, aus dem man relevante Personen auswählt und informiert. Dazu werden Pressemitteilungen formuliert. Regelmäßige Pressemitteilungen oder Newsletter sind grundsätzlich ein wichtiger Bestandteil der PR-Strategie. Sie informieren und werden zu neuen News umgewandelt. Viele Unternehmen haben dazu auch die Rubrik „Presse“ auf ihrer Webseite, um Journalisten Material wie z.B. aktuelle Pressemitteilungen, Bildmaterial und Clippings zur Verfügung zu stellen.


Ein weiteres großes Instrument der Öffentlichkeitsarbeit ist das Sponsoring. Es können z.B. Veranstaltungen, Sportler, Influencer oder Podcasts von einer Marke gesponsert werden. Jeder von uns kennt das, wenn unsere Lieblingsblogger- oder Podcaster von einer Marke gesponsert werden und z.B. deren Kleidung tragen und empfehlen. Wenn man ein Konzert- oder Festivalgelände betritt, erkennt man gleich gebrandetes Material von unterschiedlichen Marken für das Veranstaltungsgelände.


All diese Maßnahmen müssen die gleiche Strategie verfolgen und die gleiche Zielgruppe ansprechen, um ein einheitliches Unternehmensbild vermitteln zu können. Alle Maßnahmen müssen auf das gleiche Ziel einzahlen und nicht unterschiedliche Punkte ansprechen, sonst wirkt die Außendarstellung schwammig.


Um mit PR zu starten, bedarf es also einer langfristigen Strategie, die die Ziele des Unternehmens berücksichtigt und im Idealfall das Marketing stärken. Sie lenkt alle PR Maßnahmen in die richtige Richtung. Die konkreten Umsetzungspläne müssen alle die gleiche Strategie verfolgen, damit das vermittelte Unternehmensimage im Nachhinein einheitlich ist.

Was können wir nun daraus mitnehmen?

Public Relations bieten eine super Möglichkeit, um die Marketingaktivitäten zu unterstützen und zu stärken, ohne einen klassischen Werbecharakter zu haben. Die Botschaft ist daher sehr glaubwürdig, weshalb es sich sehr gut dazu eignet, das Unternehmensimage zu stärken oder zu modernisieren.

Falls bei der Erstellung der Strategie oder der Umsetzung Hilfe benötigt wird - Melde dich bei uns - zwoelfstein.


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