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Wissen · Recruiting · Employer Branding

Recruiting über Social Media

Fachkräfte aus Gesundheit und Handwerk erreicht man über Social Media oft besser als über die großen Jobportale. Wir holen sie dort ab, mit echten Einblicken ins Team und Anzeigen für die eigene Region.

Auf einen Blick

Leistung
Recruiting-Kampagnen und Employer Branding über Social Media
Kanäle
Instagram, Facebook und LinkedIn
Erfahrung
Therapiezentrum Feldmann in Heiligenhaus, Apotheke im Viertel in Dorsten
Bausteine
Stellentexte, bezahlte Anzeigen, Content aus dem Team, Karriereseite
Region
Düsseldorf, Bergisches Land, Ruhrgebiet und deutschlandweit

Warum Recruiting über Social Media funktioniert

Wer eine Physiotherapeutin, einen PTA oder einen Azubi sucht, konkurriert mit vielen anderen Betrieben um dieselben Leute. Unsere Erfahrung ist, dass viele davon gar nicht aktiv auf Jobsuche sind. Sie haben einen Job, sind halbwegs zufrieden und würden wechseln, wenn das Angebot passt. Auf Jobportalen sieht man diese Menschen kaum. Auf Instagram und Facebook sind sie jeden Abend.

Bezahlte Anzeigen lassen sich dort auf eine Region eingrenzen. Ein Betrieb in Heiligenhaus erreicht damit die Fachkräfte im Umkreis, die für ihn wirklich in Frage kommen. Gleichzeitig zeigt der eigene Kanal, wie es im Team aussieht. Für viele ist genau das der Grund, sich überhaupt zu melden.

So arbeiten wir

Das Therapiezentrum Feldmann in Heiligenhaus betreuen wir seit 2020. Peter Feldmann ist Osteopath der deutschen Boxnationalmannschaft, im Zentrum arbeiten Teams für Osteopathie, Physiotherapie, Logopädie und medizinische Trainingstherapie unter einem Dach. Wie fast jede Praxis sucht auch das Zentrum regelmäßig neue Leute.

2021 haben wir für das Team Physio eine Stellenanzeige geschrieben und über LinkedIn ausgespielt. Darin stand, was Bewerberinnen und Bewerber wirklich wissen wollen, zum Beispiel die Unterstützung bei Fortbildungen und die E-Auto-Flotte für Hausbesuche. Ab 2022 haben wir laufend bezahlte Anzeigen geschaltet, mit Bildern aus dem Praxisalltag. 2024 kam eine eigene Kampagne mit Budget für Auszubildende dazu.

Bei der Apotheke im Viertel in Dorsten haben wir ab 2021 die Social-Media-Kanäle betreut und später eine Karriereseite entworfen. Heute unterstützen wir die Apotheke vor allem beim Recruiting. Dort landen alle, die über einen Post oder eine Anzeige neugierig geworden sind. Fehlt so eine Seite, verpufft ein Teil der Anzeigen, weil Interessierte nicht wissen, wie es weitergeht.

Was eine gute Recruiting-Kampagne braucht

Zuerst echte Bilder. Stockfotos von lachenden Menschen im Kittel erkennt jeder sofort, und sie sagen nichts über den Betrieb. Fotos und kurze Videos aus dem eigenen Team wirken viel stärker, auch wenn sie mit dem Handy entstanden sind.

Dann klare Infos. Wie viele Stunden, welche Aufgaben, was bietet der Betrieb und wie bewirbt man sich? Je weniger Hürden, desto eher meldet sich jemand. Für den ersten Kontakt reicht bei vielen Fachkräften eine kurze Nachricht oder ein Anruf, der Lebenslauf kann später kommen.

Und Geduld. Eine Anzeige, die zwei Wochen läuft, bringt selten die richtige Person. Wir planen Recruiting über mehrere Monate und passen Texte, Bilder und Zielgruppen an, sobald wir sehen, was ankommt.

Employer Branding im Alltag

Recruiting fängt lange vor der Stellenanzeige an. Wenn eine Praxis oder ein Handwerksbetrieb das ganze Jahr zeigt, wie dort gearbeitet wird, wer im Team ist und was gefeiert wird, haben Bewerber schon ein Bild im Kopf, bevor die erste Anzeige läuft. Das nennt man Employer Branding. Bei kleinen und mittleren Unternehmen reichen dafür oft ein gepflegter Instagram-Kanal und ein aktives LinkedIn-Profil der Geschäftsführung.

Wie wir Content für Unternehmen planen und produzieren, steht auf der Seite Social-Media-Content für Unternehmen. Die Strategie dahinter beschreiben wir unter Social Media für den Mittelstand.

Sport als Argument für Bewerber

Unser Zuhause ist der Sport, und das merkt man auch beim Recruiting. Viele Betriebe unterstützen einen Verein aus der Nachbarschaft. Wenn das Team beim Heimspiel zusammen auf der Tribüne sitzt oder der Betrieb eine Laufgruppe beim Stadtlauf stellt, ist das genau der Content, der Bewerbern zeigt, wie es sich anfühlt, dort zu arbeiten. Solche Momente planen wir von Anfang an mit ein.

Häufige Fragen

Lohnt sich Recruiting über Social Media für kleine Betriebe?

Gerade für kleine Betriebe. Mit einem überschaubaren Werbebudget lassen sich Fachkräfte in einem engen Umkreis gezielt ansprechen. Wichtig ist, dass der eigene Kanal gepflegt ist und Interessierte schnell sehen, wie sie sich melden können.

Welche Kanäle eignen sich für Recruiting?

Für Gesundheitsberufe, Handwerk und Ausbildung setzen wir vor allem auf Instagram und Facebook, weil man dort mit Anzeigen sehr regional arbeiten kann. Für Bürojobs und Führungskräfte nehmen wir LinkedIn dazu.

Braucht man für Social-Media-Recruiting eine Karriereseite?

Sie hilft sehr. Eine einfache Seite mit offenen Stellen, Einblicken ins Team und einem kurzen Bewerbungsweg sorgt dafür, dass aus einer Anzeige auch wirklich eine Bewerbung wird.

Wie lange dauert es, bis Bewerbungen kommen?

Das hängt von Beruf und Region ab. Wir planen Recruiting-Kampagnen über mehrere Monate, damit genug Zeit bleibt, Anzeigen zu testen und nachzuschärfen.

Übernehmt ihr auch Texte und Bilder?

Ja. Wir schreiben Stellentexte und Anzeigen, planen die Posts und kümmern uns um Bilder und kurze Videos, auf Wunsch zusammen mit dem Team vor Ort.

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